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Der internationale Airport in Melbourne ließ nicht gerade eine Millionenstadt erwarten. Abgeholt wurden wir von Claudia von Car Connection. Nachdem wir den ganzen Papierkram erledigt hatten hat uns das CarConnections-Team erst einmal zu einem gemütlichen Wilkommens-Essen eingeladen. Wir konnten das erste Mal die australische Küche genießen und konnten den Abend nach den zwölf Stunden Flug von Hong Kong gemütlich ausklingen lassen.
Besonders dankbar waren wir für das sehr gute Menü im Stammlokal der drei Auswanderer Claudia, Norbert und Heinz von unserer Autovermietung, da das was Cathay Pacific zum Frühstück serviert hat nur im Vollrausch noch als essbar zu bezeichnen wäre.
Am nächsten Morgen hatten wir ausführlich Zeit den Bushcamper genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Wort Bushcamper beschreibt unseren Fahr-, Arbeits-, und Schlafraum für die nächsten 6 Monate sehr gut. Er ist darauf ausgelegt im Bush vorwärts zu kommen, egal ob auf Straßen oder abseits von der Zivilisation. Ausreichend Platz für unser Foto- und Filmequipment bleibt eigentlich nicht.
Der Toyota fährt sich wie ein Truck, auch der Sound und Spritverbrauch erinnern an ein sehr viel größeres Fahrzeug. Aber dafür wird uns diese Asphalt-Gämse hoffentlich auch auf dem entlegensten Offroad-Track nicht im Stich lassen.
Solange das Schenker-Schiff mit unserem Stromgenerator und anderer Ausrüstung noch auf sich warten lässt sind wir dankbar für die beiden verbauten Batterien und den Gasgrill im Bushcamper. Das Fahrzeug ist so wie man es sich vorstellt: laut, groß und mit einem ausklappbaren Dach. Und einem großen Rammgitter, denn die Kängurus sind hier nicht nur sehr zahlreich sondern verhalten sich auch nicht besonders clever wenn sich ein Auto nähert.
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